Schon längere Zeit bietet Google auf seiner .com Domain das Tool Google SearchWiki an, welches nun auch in Deutschland zum Einsatz kommt und mit dem es dem Nutzer möglich ist, die Anzeigenergebnisse der SERPs (Search Engine Result Pages) selbst zu bestimmen. So lassen sich beispielsweise Artikel der Wikipedia zum gesuchten Thema, welche man nun schon 10 mal gelesen hat, Shoppingergebnisse zu Produkten, oder eben nicht relevante Webseiten aus den Suchergebnissen entfernen. Der User hat aber nicht nur die Möglichkeit Suchergebnisse permanent auszublenden, sondern auch die Reihenfolge der Suchergebnisse neu zu ordnen und Kommentare zu den gefundenen Seiten abzugeben. Voraussetzung ist lediglich ein Google-Account.

Google SearchWiki
Des Weiteren ist es möglich, eine neue Webseite vorzuschlagen, welche unter dem Suchbegriff bisher nicht gelistet ist, man aber der Meinung ist, das diese besonders relevant sei.

SearchWiki Ergebnisse hinzufügen
Google wird also, wenn man so sagen will, Web 2.0 und bindet die Meinung der User direkt in die Sucheergebnisse ein. Doch ist das auch so?
Laut Aussagen von Google selbst, werden alle in SearchWiki getätigten Änderungen immer nur für den Accont-Inhaber selbst sichtbar und wirken sich nicht auf die Dartsellung der Ergebnisse anderer Benutzer aus. Unserer Meinung ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis genügend angesammelte Daten Google die Möglichkeit geben, die Darstellung der Suchergebnisse auf Grund der Userbewertungen weiter zu verbessern und diese direkt oder indirekt in den Such-Algorithmus einfließen zu lassen.
Wie sich die Integration von SearchWiki nun konkret auf die Thematik Suchmaschinenoptimierung auswirken wird, bleibt abzuwarten. Lediglich 1% der Benutzer surft momentan mit einem Account bei Google und liegt es Google wie gesagt momentan noch fern, die Bewertungen einiger User in die Ergebnisdarstellung anderer einfließen zu lassen. Die Änderung dürfte auf lange sicht jedoch das Userverhalten beeinflussen und dazu beitragen, die Suchergebnisse weiter an Benutzeransprüche anzupassen.
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Google bietet schon ein sehr interessantes Werkzeug, finde ich. Ich sehe aber auch Probleme:
http://tonwertkorrekturen.wordpress.com/2009/05/04/google-searchwiki/
Godwi