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Trifels Newsletter Dezember 2010
Suchmaschinenoptimierung: Top-Platzierung für Top-Umsätze
Potenzielle Kunden informieren sich bei der Suche nach Produkten und Dienstleistungen vor allem über das Internet. Dabei müssen sich kleine und mittelständische Unternehmen mit Ihrem Internetauftritt gegen eine Vielzahl an Konkurrenten durchsetzen, um wahrgenommen zu werden.
Sieben Regeln für die bestmögliche Platzierung
Auf der Suche nach Anbietern bedienen sich potenzielle Käufer in der Regel einer Suchmaschine im Internet. Nach Eingabe eines beliebigen Suchwortes erhalten sie allerdings in der Regel Tausende von Treffern.
Dabei ist es gerade für kleine und mittelständische Firmen wichtig, in diesen Trefferlisten ganz vorne zu erscheinen, denn schon zwischen dem 1. und dem 3. Rang, etwa bei Google-Trefferlisten, können Welten liegen: Während fast die Hälfte aller Internetnutzer den ersten Treffer anklickt, wird der dritte Treffer schon nur noch von jedem Zehnten beachtet. Das zeigen Analysen der Suchmaschinenbetreiber Google und Bing oder des Branchenverbands BVDW (Bundesverband digitale Wirtschaft).
Kein Wunder also, dass die so genannte Suchmaschinenoptimierung zur Verbesserung der Ranglistenposition den Schwerpunkt vieler Online Marketing Kampagnen bildet. Professionelle Suchmaschinenoptimierung folgt klaren Prinzipien. Unser auf Online Marketing spezialisiertes Tochterunternehmen proseed hat die wichtigsten Prinzipien in sieben einfache Regeln zusammengefasst, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten:
1. Definieren Sie die richtigen Suchbegriffe
- Ein erstes Kriterium für die Rangfolge in Suchmaschinen ist, welche und wie häufig Suchbegriffe (Keywords) auf der jeweiligen Webseite auftauchen. Wer nicht weiß, wonach seine Kunden suchen, hat also auch keine Chance, gefunden zu werden. Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten, die nicht mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen vertraut sind. Schildern Sie Ihnen die Leistung Ihrer Firma in Kürze und bitten Sie sie dann, Suchworte zu benennen, mit denen sie nach Ihrem Angebot suchen würden. So bekommen Sie einen ersten Anhaltspunkt, welche Schlagworte für Ihre Webseite wichtig sind.
Eine weitere Möglichkeit eröffnen Keyword-Datenbanken, die zeigen, welche Keywords bzw. Keyword-Kombinationen wie häufig in den Suchmaschinen eingegeben werden. Hier gibt es beispielsweise „Google Insights for Search“ (http://www.google.com/insights/search/?hl=de#) oder „Semager“ (http://www.semager.de/). Darüber hinaus bieten Ihre Mitbewerber selbst eine wichtige Informationsquelle für geeignete Suchbegriffe. Im HTML-Quelltext der Mitbewerber-Webseiten finden Sie deren Keywords.
2. Wählen Sie einen passenden Titel für Ihre Webseite
- So wie wir uns vor einem Bücherregal von den ins Auge springenden Titeln leiten lassen und dann vielleicht noch den Klappentext lesen, erfassen Suchmaschinen bei der Sortierung von Webseiten ebenfalls zuerst Angaben wie den Titel der Webseite und deren Kurzbeschreibung. Beides können Sie beim Einrichten der Homepage festlegen, wobei der Titel der Webseite dann in der oberen Leiste des Browserfensters deutlich sichtbar wird. Sie sollten also möglichst viele und möglichst akkurate Informationen zum Inhalt Ihrer Webseite einfach zugänglich darlegen. Auch der Suchende erhält über den Titel eine wichtige Orientierungshilfe: Der Titel fällt in den Trefferlisten als erstes ins Auge und entscheidet darüber, ob der Benutzer auf Ihre Webseite klickt oder nicht. Ihre Startseite sollte also nicht „Start“ heißen, sondern bereits auf Ihre Firma und deren Produkte hinweisen,
- z.B. „proseed - Online-Werbung für den Mittelstand“.
3. Wählen Sie passende Titel für Ihre Beiträge
- Jede einzelne Unterseite Ihres Internetauftritts ist ein Beitrag in Ihrem Redaktionssystem (Content-Management-System, kurz: CMS). Jede dieser Seiten kann mit einem eigenen Titel versehen und von Suchmaschinen im HTML-Text ausgelesen werden. Auch hier gilt: Verschenken Sie keine Vorteile, indem Sie unspezifische Überschriften auswählen, wie z.B. die automatische generierte Nummerierung Ihres Redaktionssystems. Füllen Sie sie stattdessen mit wichtigen Keywords und passen Sie sie auf die Inhalte Ihrer Webseite an, z.B. „Dienstleistungen des Schlüsseldienstes XYZ“, anstatt einfach nur „Angebot“. Vermeiden sollten Sie hingegen nichtssagende Floskeln wie „Herzlich Willkommen“ oder „Hier können Sie uns kontaktieren“, da diese niemals von einem Interessenten in Suchmaschinen eingegeben werden und somit auch keinen Einfluss auf das Ranking haben.
4. Füllen Sie so genannte „H“-Überschriften mit Ihren Keywords
- Beim Einrichten Ihrer Homepage können Sie Überschriften je nach Wichtigkeit verschiedene Größen auf Basis des Internetstandards „HTML“ zuweisen. Diese reichen in der Regel von H1 (groß) bis H3 (klein) und geben dem Leser eine Orientierung auf Ihrer Seite. Für Google sind diese so genannten „H“-Überschriften von großer Bedeutung. Suchmaschinen suchen anhand dieser Überschriftenkategorien ebenfalls nach Keywords, die Ihrer Seite zugeordnet werden. Sie sollten also jede Seite mit H1-3 Überschriften versehen und darauf achten, dass in diesen Überschriften möglichst Ihre relevanten Keywords enthalten sind. Beispiele für aussagekräftige “H”-Überschriften: H1: proseed – Online Marketing & Consulting / H2: Mit Suchmaschinenoptimierung auf die vordersten Plätze der Suchmaschinen / H3: Jetzt SEO Quick Check anfordern und Potenziale erkennen.
5. Platzieren Sie Schlüsselwörter im Text
- Neben den Titeln sollten natürlich auch die Texte Ihrer Webseite suchmaschinenoptimiert verfasst werden. Die Suchmaschinen belohnen allerdings große Textmengen mit vorderen Plätzen, Leser hingegegen schätzen in der Regel kurze und knackige Informationen. Wir empfehlen daher, dass Sie sich pro Seite für wenige Keywords entscheiden, die den Lesefluss nicht unnötig stören. Damit wahren Sie die Balance zwischen Suchmaschinenoptimierung und Lesbarkeit. Bitte beachten Sie also vor allem die wichtigste Regel für SEO: „Content is King“. Suchmaschinen bevorzugen aussagekräftige Seiten und verschaffen ihnen direkt einen der vorderen Plätze in den Trefferlisten.
6. Nutzen Sie so genannte Meta-Tags für die Beschriftung Ihrer Seiten
- Meta-Tags sind Keywords, die „versteckt“ im Quellcode einer Seite sichtbar sind und von Suchmaschinen ausgelesen werden. Meta-Tags wurden deswegen lange missbraucht, um Besucher mit zumeist irrelevanten Schlagwörtern auf Webseiten zu locken. Mittlerweile legen die Suchmaschinen wieder mehr Wert auf den eigentlichen Textinhalt einer Webseite. Wir raten Ihnen trotzdem dazu, an dieser Stelle sorgfältig zu arbeiten. Unsere Grundregel: Geben Sie allen Einträgen und Elementen in Ihrem Redaktionssystem eine sinnvolle und aussagekräftige Bezeichnung, ob Beschreibung der Seite, Meta-Tags, alternative Bezeichnungen für Bilder oder Dateinamen von Grafiken. Manchmal erweist sich ein einziges Wort als das besagte „Zünglein an der Waage“, wenn etwa Ihre Wettbewerber unsauber gearbeitet haben und wegen fehlender Bezeichnungen einige Plätze hinter Ihnen in den Trefferlisten landen.
7. Steigern Sie Anzahl und Qualität der Links, die auf Ihre Seite verweisen
- Eines der zentralen Kriterien für die Wertigkeit einer Webseite oder eines Beitrages ist die Häufigkeit, mit der andere Webseiten darauf mit einem „Link“ verweisen. Um die Anzahl der Verweise auf Ihre Webseite zu erhöhen, gibt es mehrer Möglichkeiten: Bitten Sie zunächst Bekannte, die eine private Homepage besitzen, dort auf Ihre Webseite zu verlinken. Registrieren Sie sich außerdem in sogenannten Web-Katalogen. Im Internet gibt es unzählige dieser Nachschlagewerke, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Firmeneinträge zu verwalten. Geben Sie den Besuchern Ihrer Webseite zudem die Möglichkeit, die Seite selbständig als Lesezeichen zu speichern oder über „Social Media“ (z.B. Facebook) weiter zu empfehlen. Am wichtigsten ist es jedoch, wirklich interessante und einzigartige Inhalte bereitzustellen: Sie ziehen Links wie von selbst auf sich und verbessern damit Ihre Platzierung.




